Wackersdorf - 03.06.2007

 

Rennkart-Test der Rennstrecke in Wackersdorf am Sonntag, 03.06.
Kurzbericht von Sebastian Grundmüller

Nach dem wir die Strecke in Buch schon zu genüge kennen, dachten wir: Mich, Johannes, Stefan und ich, es wäre an der Zeit für was Neues. Da die Strecke in Wackersdorf (www.prokart-raceland.com) angeblich eine der besten Adressen im Rennkartsport sein soll, war es klar, dass wir diesen Rundkurs mit dem Swiss Hutless von Mich und dem Tony-Kart von uns ZFlern ausprobieren müssen.

Als wir gegen 11 Uhr an der Strecke waren, fand sich noch Zeit, einen Funktionstest vor der Mittagspause durchzuführen, der problemlos verlief. Die größte Schwierigkeit war am Anfang natürlich der Streckenverlauf und vor allem die Suche nach den richtigen Brems- und Einlenkpunkten.

Nach der „Zwangs-Mittagspause“ die wir zur Stärkung im Streckenrestaurant nutzten waren wir zwar ein wenig schwerer… aber durch den erhöhten Anpressdruck wurden die Zeiten immer besser.

Mich fuhr wie immer saubere Runden ohne jeglichen Abflug oder Dreher, allerdings wurden die Bremsen immer schlechter, je länger er auf der Strecke blieb. Durch die langen Vollgasstücke und die engen Kurven danach, muss das Kart häufig innerhalb von kürzester Zeit extrem abgebremst werden, was sehr Bremsen mordend ist. Deshalb war eine Ausfahrt von mehr als 20 Minuten ohne weiches Bremspedal nicht möglich und eine Abkühlung in der Box nötig. Ansonsten lief es aber sehr gut und die Bestzeit von 55,28 ist ja nicht schlecht!

Ein bischen schneller aber mit mehr Probleme war das „AV-Racing-Team“ unterwegs, wobei gleich am Anfang Stefan feststellen musste, dass die letzte Kurve vor Start-Ziel nicht mit Vollgas zu fahren ist. Gottseidank blieb der Abflug ohne größere Schäden. Auch Johannes schaffte insgesamt 2 Dreher, war aber schließlich mit einer Zeit von 54,18 der Schnellste vom Rennteam. Auch ich konnte eine gute Zeit mit 54,41 erreichen, allerdings wurde diese wieder einmal von Stefan mit 54,31 unterboten. Danach mussten wir und vor allem Stefan eine weitere Schrecksekunde erleben, als er nach der Vollgas-Kurve nach Start-Ziel zu spät auf der Bremse war und einem Schaltkartfahrer mit dem Seitenkasten auf das Hinterrad gefahren ist. So hat es bei uns den Seitenkasten nach oben gedrückt, der Schaden beim Schaltkartfahrer war allerdings noch viel größer, weil dessen Felge kaputt war und er aus irgendeinem Grund Wasser verloren hat.

Trotzdem war es ein super Sonntag auf einer wirklich tollen Rennstrecke! Die ganze Anlage ist in einem super Zustand, die Boxengasse ist Klasse und sogar überdacht und mit Luftanschluss und Wasserhahn ausgestattet. Im Restaurant gibt es super Essen zu vernünftigen Preisen und auf der Aussichtsplattform über dem Restaurant kann man die ganze Strecke sehr gut überblicken. Da fahren wir sicher wieder einmal hin! Aber erst einmal heißt es Kart richten…

Bilder:

Die Kartrennbahn und unsere "Box":

Mich:

Stefan:

Johannes:

Sebastian:

 

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