Ampfing - 16.09.2007

 

Saisonabschluss (?) in Ampfing am Sonntag, 16.09.
Bericht von Michael Eiter

Nachdem sich die Kart Saison langsam dem Ende neigt (obwohl man das ja nie genau sagen kann - manche sind letztes Jahr im Dezember noch gefahren) wollte wir noch mal auf eine „große“ Bahn. Als Jahresabschluss sozusagen.
Der geplante Ausflug ins österreichische Bruck an der Leitha fiel leider aus, da es nicht genügend Übernachtungsmöglichkeiten für alle in einem Ort gab.

Auf der Suche nach einer Alternative fiel dann die Wahl auf Ampfing wo letztes Jahr noch ein Lauf zur Kart Europameisterschaft ausgerichtet wurde.

Am Sonntag den 16.09. wars dann so weit und es machten sich drei Karts mit Fahrern und Mechanikern/Betreuer(in) vom MSC Röhrnbach auf den Weg nach Ampfing bei Mühldorf.

Die Überraschung war dann doch groß als bei unserem Eintreffen um 10:30Uhr das Fahrerlager schon fast voll war. Nachdem dann ein paar Autos raus mussten, bekamen wir dann auch Plätze direkt neben der Strecke für unsere Karts.

Auffällig war, dass eigentlich überwiegend Schaltkarts da waren. War zumindest mein Eindruck.
Wir haben ja seit neuestem mit Fabian und Julian auch zwei Schaltkart-Fahrer in unseren Reihen. Beide sind sozusagen noch in der „Lernphase“ man merkt aber dass sie je mehr Runden sie fahren immer besser zu recht kommen.
Julian hatte am Anfang noch ein technisches Problem, wo er dann mal kurz neben der Rennstrecke „parken“ musste. Als das behoben war, gings gleich wieder weiter. Problemlos. Soviel ich weiß.
Für Fabian war die Strecke in Ampfing jetzt schwieriger zu fahren wie Buch. Er hatte am Anfang Schwierigkeiten mit der richtigen Gangwahl außerdem wars nicht immer leicht zu wissen welcher Gang jetzt eingelegt war. Verständlich, wenn man bedenkt dass es eine neue Strecke war, die es zu „lernen“ und die richtigen Bremspunkte herauszufinden galt. Dazu kam dann noch das schalten und dann das zurecht kommen mit dem neuen Kart. Das dann auch noch relativ viel auf der Strecke los war machte es auch nicht einfacher.
Aber beide haben ihre Sache gut gemacht und sich wacker geschlagen. Und das wichtigste: An Schaltkart Erfahrung dazu gewonnen.

Ich hatte ein Basis-Setup von einem Markenkollegen erhalten, der ebenfalls Swiss Hutless fährt und schon öfter in Ampfing war.
Das hab ich übernommen und bin eigentlich recht gut zurecht gekommen. Wollte dann aber doch noch mal was ändern um zu sehen wie sich das auswirkt. Nachdem das Fahrverhalten aber schlechter wurde, bin ich wieder zurück zur ursprünglichen Abstimmung.
Mein größtes Problem war der viele Verkehr. Als einer der wenigen „Nicht-Schalter“ musste ich öfter auch mal nach hinten schauen um keine fahrende Blockade zu sein.
In einem Turn blieb dann auch mal das Gas hängen, nachdem ich in der Box dann das Gasseil anders verlegt habe, war das Problem anscheinend gelöst. Jedenfalls reagierte das Gas wieder wie es sollte.
Meine schnellste Zeit war 46,19. Was die Zeit Wert war, kann ich nicht sagen weil ich keinen direkten Vergleich hatte. Das ZF-Team war ja nicht dabei. Aber ich schätze ich wäre wohl wieder die obligatorische Sekunde langsamer gewesen. ;-)

Mir hat die Bahn großen Spaß gemacht. Es waren ein paar Passagen dabei die super zu fahren waren. Am schönsten war für mich die S- Schikane zur Anfahrt auf die Wirtshauskurve, wo man leicht lupfen musste um nicht auf die Kurbs zu kommen. An dieser Stelle war das Kart nicht immer leicht zu beherrschen. Die relativ hohe Geschwindigkeit und die Lenkbewegungen die zum durchfahren nötig waren machten die Schikane so spaßig. Vor allem zum Schluss als die Kraft dann schon etwas nachgelassen hat.

Das waren jetzt meine Eindrücke…… unsere neue „Schaltkart-Fraktion“ siehts vielleicht etwas anders aber die sind dann wohl anderes gewöhnt! ;-)

Fazit: Ampfing ist , meiner Meinung nach, eine Reise wert. Die Strecke braucht sich nicht vor der Strecke in Wackersdorf, die ja als Non-plus-Ultra unter den Kartstrecken in Deutschland gilt, verstecken.
Beide Strecken haben ihre Reize. Einen klaren Favoriten könnte ich jetzt nicht nennen.

Bilder

 

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